Bei Doctor Eckstein® ging es bei Hautpflege nie um neue Trends, Marketing-Schlagworte oder Unsicherheit durch Schlagzeilen. Es geht um Pflegerituale, Hautpflege, die man spürt und sorgfältig formulierte Produkte, die der Haut helfen in Balance zu bleiben.
Als Familienunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Formulierung und Produktion kleiner Chargen glauben wir, dass Hautpflege durchdacht, wirksam und wissenschaftlich fundiert sein sollte. Jeder Inhaltsstoff in einer Formulierung erfüllt einen Zweck – einschließlich der Konservierungsmittel.
Und obwohl das Thema Konservierung oft missverstanden wird, sind Konservierungsmittel mit einer der wichtigsten Bestandteile von Kosmetika. Sie helfen dabei, dass Hautpflegeprodukte sicher und gleichzeitig auch wirksam sind.
Schon seit jeher werden Kosmetika (sowie auch Lebensmittel) mit Konservierungsmitteln länger haltbar gemacht. Mit der Zeit haben Konservierungsmittel in der Hautpflege jedoch einen Ruf entwickelt, den sie nicht wirklich verdienen. Vielleicht liegt es daran, dass viele Bezeichnungen der Konservierungsmittel ungewohnt und kompliziert klingen. Vielleicht daran, dass „natürlich“ oft mit „sicher“ gleichgesetzt wird, während synthetische Inhaltsstoffe mit Misstrauen betrachtet werden. Oder vielleicht daran, dass Konservierungsmittel ihre wichtigste Arbeit still und unauffällig im Hintergrund erledigen, ohne viel Anerkennung dafür zu erhalten.
Aber die Realität ist die Folgende:
Ohne Konservierungsmittel würden viele Hautpflegeprodukte lange bevor Du den Tiegel aufgebraucht hast, verderben. Die schöne Feuchtigkeitscreme in deinem Badezimmer? Jedes Mal, wenn du den Tiegel öffnest, mit den Fingern hineingreifst und der Dampf, die Wärme, das Licht und die Luft an die Oberfläche der Creme gelangt, setzt du deine Creme auch Bakterien, Hefen und Schimmel aus. Konservierungsmittel helfen dabei, zu verhindern, dass diese Mikroorganismen deine Hautpflege in ein wissenschaftliches Experiment verwandeln.
Mit anderen Worten: Konservierungsmittel sind nicht in Hautpflegeprodukten enthalten, um deiner Haut zu schaden. Sie sind da, um sie zu schützen.
Bei Doctor Eckstein® sind wir der Meinung, dass Verbraucher nicht nur wissen sollten, was in ihrer Hautpflege enthalten ist, sondern auch verstehen dürfen, weshalb diese Inhaltsstoffe verwendet werden. Werfen wir daher einen genaueren Blick auf Konservierungsmittel, wie sie wirken und warum bestimmte Stoffklassen verwendet werden.
Welche Aufgabe haben Konservierungsmittel?
Konservierungsmittel sind Inhaltsstoffe, die helfen, das Wachstum schädlicher Mikroorganismen in Hautpflegeformulierungen zu verhindern. Dazu gehören Bakterien, Schimmel, Hefen und Pilze.
Die meisten Hautpflegeprodukte enthalten Wasser, und Mikroorganismen lieben Wasser. Ohne eine geeignete Konservierung kann eine Kontamination überraschend schnell auftreten.
Ein Konservierungssystem hilft dem Produkt bei drei wichtigen Aspekten:
Hautsicherheit
- Produkte während des täglichen Gebrauchs bleiben so sicher.
- Das Risiko von Reizungen oder Infektionen durch Kontamination wird reduziert.
Schutz der Wirksamkeit
- Die Integrität aktiver Inhaltsstoffe wird geschützt.
Formulierungsstabilität
- Verhinderung von Verderb.
- Die Produktstabilität & somit die mögliche Verwendungsdauer wird verlängert.
Konservierungsstoffe sind das eingebaute Sicherheitssystem eines Produkts.
Warum fast alle Hautpflegeprodukte Konservierungsmittel benötigen
Viele der Wirkstoffe, die Verbraucher besonders schätzen, sind wasserlöslich.
Inhaltsstoffe wie:
- Niacinamid
- Panthenol
- Glycerin
- Vitamin C
- Peptide
- Pflanzenextrakte
- Antioxidantien
sind alle auf wasserbasierte Formulierungen angewiesen, um ihre Wirkung im Produkt zu entfalten.
Wasser ermöglicht Hautpflegeprodukten außerdem viele verschiedene Texturen, die Verbraucher mögen:
- leichte Seren
- elegante Lotionen
- feuchtigkeitsspendende Gele
- cremige Feuchtigkeitsprodukte
Die meisten Cremes sind Emulsionen – Mischungen aus Wasser und Öl – und Wasser ist entscheidend, um diese weiche, gut einziehende Textur zu erzeugen.
Da Wasser auch die perfekte Umgebung für mikrobielles Wachstum schafft, ist es herausfordernd unter diesen Voraussetzungen ein sicheres Produkt zu formulieren. Deshalb ist Konservierung in den meisten modernen Hautpflegeformulierungen keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Die Wahrheit über „konservierungsmittelfreie“ Hautpflege
„Konservierungsmittelfrei“ klingt attraktiv. In vielen Fällen handelt es sich jedoch eher um Marketing-Begriffe als um eine wissenschaftliche Realität.
Wie viele kosmetische Aussagen benötigt auch dieser Begriff etwas Kontext, um zu verstehen, was er tatsächlich bedeutet. Es gibt grundsätzlich zwei Situationen, in denen ein Produkt als „konservierungsmittelfrei“ bezeichnet werden kann:
Im ersten Fall bedeutet „konservierungsmittelfrei“, dass das Produkt keinen Inhaltsstoff enthält, der gemäß der Europäischen Kosmetikverordnung offiziell als Konservierungsstoff eingestuft ist.*
Es kann jedoch sogenannte multifunktionale Inhaltsstoffe enthalten. Diese Inhaltsstoffe erfüllen häufig einen anderen primären Zweck – beispielsweise die Befeuchtung der Haut – und tragen gleichzeitig dazu bei, die Formulierung vor mikrobiellem Wachstum zu schützen. Da sie im Allgemeinen weniger wirksam sind als klassische Konservierungsstoffe, werden sie häufig in Kombination und in höherer Konzentration eingesetzt.
Der zweite Fall betrifft Produkte, die wenig oder kein Wasser enthalten. Ölbasierte Formulierungen unterstützen beispielsweise mikrobielles Wachstum nicht in gleicher Weise wie wasserbasierte Produkte. Daher benötigen bestimmte wasserfreie Produkte oft kein spezielles Konservierungsmittel.
Bei Doctor Eckstein® zählen hierzu unser BEAUTIPHARM® BODY OIL, LIP BALM, GLOSSY LIP BALM, JOJOBA BLISS BODY OIL und AZULEN REINIGUNGSÖL. Wasserarme Formulierungen von Doctor Eckstein®, die ebenfalls keine Konservierungsmittel benötigen, sind unsere AZULEN MILCHEIWEISS und unser NAIL & CUTICLE OIL.
Für die meisten Cremes, Seren, Toner und Lotionen ist Konservierung jedoch unverzichtbar.
Balance statt Angst: Sind Konservierungsstoffe schädlich?
An diesem Punkt werden Diskussionen über Hautpflege häufig emotional und zu stark vereinfacht.
Die Wahrheit ist, dass die meisten Konservierungsmittel in äußerst geringen Mengen eingesetzt werden und umfangreiche Sicherheitsbewertungen durchlaufen, bevor sie für die Verwendung in Kosmetika zugelassen werden.
Ihr Zweck ist es nicht, die Haut zu reizen. Ihr Zweck ist es, Kontamination zu verhindern.
Natürlich ist jede Haut anders. Manche Menschen können empfindlich auf bestimmte Konservierungsmittel reagieren, so wie sie auch auf Duftstoffe, ätherische Öle oder bestimmte Pflanzenextrakte reagieren können. Das macht Konservierungsmittel nicht grundsätzlich schädlich; es spiegelt lediglich die Komplexität der Hautbiologie wider. Die Tatsache, dass Konservierungsmittel gesetzlich reguliert werden und klar deklariert werden müssen, ist für Menschen mit Empfindlichkeiten oder Allergien von Vorteil, da dies Transparenz schafft und Verbrauchern hilft, informierte Entscheidungen zu treffen.
Eine gute Formulierung bedeutet Ausgewogenheit – das richtige Konservierungssystem, in der richtigen Konzentration, für die richtige Produktart auszuwählen.
Die wichtigsten Arten von Konservierungssystemen
In der Hautpflegeformulierung lassen sich Konservierungsmittel grundsätzlich in zwei große Gruppen einteilen.
Klassische Konservierungsmittel, wie Phenoxyethanol, Parabene und Diazolidinylharnstoff (Diazolidinyl Urea), werden seit Jahrzehnten verwendet, da sie einen zuverlässigen Breitbandschutz bei sehr niedrigen Konzentrationen bieten. Ihre Effizienz macht sie zu wertvollen Werkzeugen für stabile Formulierungen.
Natürliche Konservierungsmittel wie Natriumbenzoat, Kaliumsorbat, Benzylalkohol und Dehydroessigsäure werden häufig in natürlichen Hautpflegeprodukten eingesetzt. Allerdings benötigen sie oft Kombinationen, höhere Konzentrationen oder strengere Formulierungsbedingungen, um den gleichen umfassenden Schutz zu erreichen.
Dadurch entsteht häufig die Notwendigkeit für Konservierungsmittelverstärker wie Pentylenglykol oder Ethylhexylglycerin. Diese Inhaltsstoffe erhöhen die Wirksamkeit eines Konservierungsmittels, reichen allein jedoch in der Regel nicht aus, um eine wasserbasierte Formulierung vollständig zu schützen.
Jedes System hat Stärken und Grenzen, und eine fachkundige Formulierung beinhaltet häufig die Kombination verschiedener Ansätze. Das Finden des richtigen Konservierungsmittelsystems für ein kosmetisches Produkt – oder der sichere Ersatz eines bestehenden Systems – stellt aufgrund der chemischen Komplexität der Gesamtformulierung oft eine große Herausforderung für Forschungs- und Entwicklungsteams dar.
Warum werden noch Parabene verwendet – obwohl es andere Optionen gibt?
Kaum ein Inhaltsstoff in der Hautpflege wurde stärker diskutiert als die Parabene.
Aus wissenschaftlicher Sicht gehören Parabene jedoch nach wie vor zu den wirksamsten und am besten untersuchten Konservierungsmitteln, die jemals in Kosmetika eingesetzt wurden. Häufige Beispiele sind Methylparaben, Ethylparaben und Propylparaben. Diese Klasse von Konservierungsmitteln wurde aus gutem Grund populär: Sie funktioniert außerordentlich gut bei sehr niedrigen Konzentrationen.
Eine winzige Menge kann einen hervorragenden Schutz gegen Bakterien, Hefen und Schimmel bieten und gleichzeitig die Stabilität der Formulierung aufrechterhalten sowie die Gesamtmenge an Konservierungsstoffen im Produkt minimieren. Aus Sicht der Formulierung ist diese Effizienz von großer Bedeutung. Darüber hinaus sind Parabene hochwirksam, stabil, kostengünstig und mit vielen Formulierungen gut kompatibel.
Ironischerweise benötigen viele „parabenfreie“ Systeme häufig:
- höhere Gesamtkonzentrationen von Konservierungsmitteln
- eine Kombination mehrerer Konservierungsmittel
- stärker saure Formulierungen
- oder zusätzliche Stabilisatoren
um den gleichen antimikrobiellen Schutz zu erreichen.
Parabene werden außerdem seit nahezu einem Jahrhundert in Kosmetika eingesetzt. Und obwohl ihre Verwendung in kosmetischen Produkten kritisiert wird, kommen sie auch in Lebensmitteln (E214/E218) sowie in pharmazeutischen Produkten zum Einsatz.
Die Bedenken gegenüber Parabenen entstanden hauptsächlich, nachdem frühere Studien untersucht hatten, ob sie unter Laborbedingungen eine schwache östrogene Wirkung nachahmen könnten. Aus hormoneller Sicht weisen Parabene jedoch nur eine äußerst schwache östrogene Aktivität auf – Schätzungen zufolge typischerweise tausend- bis millionenfach schwächer als Estradiol, das natürliche Östrogen des Körpers. Zum Vergleich: Bestimmte alltägliche Nahrungsbestandteile können hormonell aktiver sein. Verbindungen aus Hopfen im Bier (beispielsweise Phytoöstrogene) können messbare östrogenähnliche Wirkungen zeigen, obwohl ein Glas Bier bei normalem Konsum nicht als hormonelles Risiko angesehen wird.
In der Praxis ist die östrogene Aktivität von Parabenen bei kosmetischen Einsatzkonzentrationen im Vergleich zu natürlichen menschlichen Hormonen und vielen üblichen Nahrungsquellen vernachlässigbar.
Aufsichtsbehörden weltweit – einschließlich in den Vereinigten Staaten und Europa – erlauben Parabene weiterhin innerhalb der zugelassenen Konzentrationen, da die aktuelle wissenschaftliche Evidenz keine Schädlichkeit bei kosmetischen Anwendungsniveaus gezeigt hat. Einen schlechten Ruf als kosmetische Inhaltsstoffe haben Parabene durch diese Studie jedoch erhalten.
Wir verstehen warum einige Verbraucher vorsichtig bei der richtigen Wahl ihrer Hautpflegeprodukte sind. Hautpflege ist etwas sehr Persönliches, und Bedenken gegenüber Inhaltsstoffen entstehen oft aus dem ehrlichen Wunsch heraus, informierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
Deshalb wird weiterhin Aufklärungsarbeit über die Anforderungen und die Wirksamkeit von Konservierungsmitteln und anderen kosmetischen Inhaltsstoffen nötig sein.
Und was ist mit Diazolidinylharnstoff, der Formaldehyd freisetzt?
Diazolidinylharnstoff mag einschüchternd klingen, wird von Formulierern jedoch aus einem sehr praktischen Grund geschätzt: Er ist äußerst effizient. Es handelt sich um ein Konservierungsmittel mit kontrollierter Freisetzung. Anstatt eine Formulierung sofort mit großen Mengen antimikrobieller Substanzen zu versorgen, setzt er im Laufe der Zeit geringe Mengen von Formaldehyd innerhalb des Produkts frei. Diese kontrollierte Freisetzung hilft dabei, die Formulierung während ihrer gesamten Lebensdauer kontinuierlich zu schützen.
Wir verstehen, dass Inhaltsstoffnamen wie Diazolidinyl urea – und insbesondere das Wort „Formaldehyd“ – auf den ersten Blick besorgniserregend wirken. Fragen zu solchen Inhaltsstoffen sind völlig nachvollziehbar und spiegeln das wachsende Interesse der Verbraucher wider, zu verstehen, was in ihren Hautpflegeprodukten enthalten ist.
Doch in der Toxikologie spielt die Dosis eine entscheidende Rolle. Formaldehyd ist tatsächlich eine natürlich vorkommende Substanz, die in der Natur weit verbreitet ist – auch in Lebensmitteln wie Äpfeln und Birnen – und sogar vom menschlichen Körper im Rahmen des normalen Stoffwechsels produziert wird. Der menschliche Körper ist natürlicherweise darauf ausgelegt, geringe Mengen Formaldehyd über normale Stoffwechselwege zu verarbeiten.
Das Wichtigste bei der Verwendung eines Formaldehydabspalters in kosmetischen Produkten ist die Expositionshöhe:
Die Mengen an Formaldehyd, die aus Diazolidinylharnstoff in Kosmetika freigesetzt werden, sind äußerst gering. Da diese bereits in geringen Konzentrationen eine sehr gute Wirksamkeit zeigen wird dieser Inhaltsstoff in Konzentrationen von 0,2–0,4 % verwendet.
Diese Effizienz ist einer der Gründe, warum Formulierer ihn weiterhin verwenden:
- starker Breitbandschutz
- sehr geringe Einsatzkonzentrationen
- ausgezeichnete Stabilität
- zuverlässige Konservierungsleistung
Zum Vergleich: Viele natürliche Konservierungsmittelsysteme benötigen möglicherweise zwei- bis viermal höhere Konzentrationen, um einen vergleichbaren antimikrobiellen Schutz zu erreichen.
Was bedeutet der neue Warnhinweis „Produkt spaltet Formaldehyd ab“?
Die EU-Gesetzgebung hat einen neuen Grenzwert für Formaldehyd festgelegt, welches durch Formaldehydabspalter wie Diazolidinylharnstoff in kosmetischen Produkten freigesetzt wird. Fertigprodukte müssen diesen Hinweis tragen, wenn die Gesamtkonzentration des freigesetzten Formaldehyds ab dem 31. Juli 2026 0,001 % (10 ppm) überschreitet.
Du wirst diesen Warnhinweis auf einigen unserer Produkte finden. Bei einigen dieser Produkte wird das Konservierungsmittelsystem künftig auf ein anderes System umgestellt. Bitte beachte jedoch: Das Vorhandensein dieses Warnhinweises auf dem Produkt bedeutet nicht automatisch, dass tatsächlich eine Freisetzung von mehr als 10 ppm vorliegt. Dieser Hinweis wird lediglich vorsorglich aufgebracht.
Natürliche Konservierungsmittel sind nicht automatisch besser
Natürliche Konservierungsstoffe und Solche natürlichen Ursprungs haben zweifellos einen wichtigen Platz in der Hautpflegeformulierung.
Zu den häufigsten Beispielen gehören:
- Natriumbenzoat
- Kaliumsorbat
- Benzylalkohol
- Dehydroessigsäure
- Sorbinsäure
Diese Inhaltsstoffe werden in natürlichen und zertifiziert biologischen Hautpflegeprodukten häufig verwendet, und auch wir bei Doctor Eckstein® setzen sie ein.
Viele Menschen gehen jedoch davon aus, dass natürliche und natürlich gewonnene Konservierungsmittel automatisch sanfter oder einfacher in der Anwendung sind. Die Formulierungswissenschaft ist jedoch oft komplexer.
Tatsächlich haben viele natürliche Konservierungsmittelsysteme folgende Eigenschaften:
- sie funktionieren nur in engen pH-Wert-Bereichen
- sie können einen schwächeren antimikrobiellen Schutz bieten
- sie müssen häufig kombiniert werden
- sie benötigen manchmal höhere Gesamtkonzentrationen
Beispielsweise wirken Konservierungsmittel wie Sorbinsäure und Benzoesäure am besten in sauren Umgebungen. Dieser niedrigere pH-Wert kann gelegentlich empfindliche Haut reizen. Deshalb kombinieren Formulierer häufig mehrere Konservierungsstrategien, um ein System zu schaffen, das wirksam, stabil, elegant und hautverträglich ist.
Konservierungsmittel verdienen etwas mehr Anerkennung
Konservierungsmittel mögen nicht glamourös sein, aber sie sind einer der Gründe, warum moderne Hautpflege so gut funktioniert.
Sie schützen Formulierungen.
Sie helfen, Verderb zu verhindern.
Sie halten aktive Inhaltsstoffe stabil.
Und vor allem helfen sie, Ihre Haut vor unsichtbaren Kontaminationen zu schützen.
Bei Doctor Eckstein® sind wir überzeugt, dass intelligente Hautpflege mit Transparenz, Wissenschaft und Ausgewogenheit beginnt – nicht mit Unsicherheiten durch Schlagzeilen. Wir verwenden effektive Konservierungsmittel, da sie einem wichtigen Zweck dienen, klären Verbraucher auf und setzen diese Substanzen bewusst und gezielt ein.
Manchmal bedeutet das den Einsatz klassischer Konservierungsmittel. Manchmal sind es natürliche und natürlich gewonnene Substanzen. Manchmal auch Konservierungsmittelverstärker. Oft eine Kombination.
Jeder Inhaltsstoff in einer Formulierung hat einen Zweck - Konservierungsstoffe eingeschlossen.
Denn letztlich ist kontaminierte Hautpflege weitaus bedenklicher als korrekt konservierte Hautpflegeprodukte.
Unsere Philosophie war schon immer einfach:
Verwende, was funktioniert, verwende nur das, was nötig ist, und nutze es mit Sorgfalt.
Hinter dieser einfachen Philosophie steckt ein großes Maß an wissenschaftlicher Expertise, Tests und Formulierungsarbeit – alles mit einem Ziel: Produkte zu entwickeln, die sicher, wirksam und angenehm in der täglichen Anwendung sind.
Dieser Ansatz hat unser Familienunternehmen über Generationen hinweg geprägt – und er bestimmt auch heute jede Charge, die wir produzieren.
Für dich und deine Haut.
Deine Verena Eckstein
Quellen: *Verordnung (EG) Nr. 1223/2009, Anhang V (Europäische Kosmetikverordnung)