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Verena Eckstein's Blog

Natürliche (Strahl-)kraft mit Vitamin C

15.10.2026 • Von Verena Eckstein
Natürliche (Strahl-)kraft mit Vitamin C

Vitamin C: Der tägliche Boost für dich und deine Haut 

Kaum spricht man von Vitamin C denkt jeder sofort an leuchtend gelbe Zitronen oder an eine Stärkung des Immunsystems bei Erkältungen.

Aber für die Hautpflege? Dort feiert Vitamin C seit Jahren einen Siegeszug durch die Badezimmer, die Kosmetik-Regale und auch die Institute. Aber was ist dran am Vitamin C Hype? Hat es auf die Haut aufgetragen die gleichen Vorteile, wie das Trinken einer heißen Zitrone?

Die Chemie hinter Vitamin C

Vitamin C ist eine andere Bezeichnung für Ascorbinsäure, es handelt sich dabei um ein wasserlösliches, lebenswichtiges Vitamin. Was die meisten nicht wissen: chemisch gesehen gibt es sogar 4 verschiedene Varianten von Vitamin C. Biologisch wirksam, also relevant für den Stoffwechsel, ist jedoch nur die L-(+)-Ascorbinsäure. Diese verwendet man in der Kosmetik jedoch eher selten, da sie in den kosmetischen Formulierungen meist nicht lange genug stabil bleibt. Aus diesem Grund werden Derivate (Abkömmlinge) eingesetzt, wie beispielsweise Ascorbyl Glucoside, Ascorbylphosphat oder auch Acsorbyl Tetraisopalmitate. Diese stabileren Varianten sind Vorstufen von Ascorbinsäure und werden nach dem Auftragen auf die Haut in die aktive Ascorbinsäure (also das Vitamin C) umgewandelt. Diese Abkömmlinge werden in der Kosmetik häufig allgemein unter dem Sammelbegriff „Vitamin C“ beworben. Die Substanzen können ebenfalls die Wirkung von Ascorbinsäure entfalten, dies geschieht jedoch nicht unmittelbar, da erst eine Umwandlung erfolgt.

In verschiedenen Pflanzen ist ein recht hoher Gehalt an Vitamin C zu finden. So kommt es in Zitrusfrüchten, Acerola oder auch Hagebutten vor - überraschenderweise auch in Kartoffeln und Sauerkraut.

Fun Fact: In Sauerkraut (15-30mg pro 100g) und Kartoffeln (17mg pro100g) steckt manchmal mehr Vitamin C als in einem Apfel (5-30mg pro 100g).

Vitamin C in unserem Körper

Bis auf das Sonnenvitamin Vitamin D ist der menschliche Körper nicht in der Lage Vitamine selbst herzustellen, weshalb sie meist über die Nahrung zugeführt werden müssen. Für Vitamin C fehlt uns dafür das Enzym L-Gulonolactonoxidase. Wir benötigen jedoch Vitamin C, um das Enzym Prolinhydroxylase herzustellen, welches schließlich das Protein Kollagen synthetisiert. Kollagen ist zuständig für den Aufbau und somit die Stabilität unseres Bindegewebes, der Knochen, der Blutgefäße und auch unseres Dentins.

Im Gegensatz zum Menschen sind einige Tiere wie z.B. Hunde, Katzen und Pferde in der Lage Vitamin C selbst herzustellen.

Mangel an Vitamin C

Von der Seefahrer-Krankheit Skorbut hast du bestimmt schon einmal gehört. Diese entsteht bei einem Mangel an Vitamin C. Es handelte sich früher um die häufigste Todesursache unter Seefahrern. In der Geschichte reichen die Berichte darüber sogar bis hin zu den Kreuzzügen. Über einen Zeitraum von etwa 2-4 Monaten ohne Vitamin C kommt es dabei zu verschiedenen körperlichen Mangelerscheinungen, da das benötigte  Kollagen so nicht mehr hergestellt werden kann. Typische Symptome beginnen bei Gelenkschmerzen, Zahnausfall sowie Hautblutungen, bis hin zu einem geschwächten Immunsystem und können unbehandelt sogar tödlich enden.

Obwohl erst wesentlich später nach jahrhundertelanger Forschung herausgefunden wurde, dass ein Vitamin C Mangel dafür verantwortlich ist, haben die Seefahrer begonnen verschiedene haltbare Vitamin C-haltige Lebensmittel mit auf Reisen zu nehmen. So kamen Zwiebeln, Kartoffeln, Sauerkraut, Zitrusfrüchte oder auch Acerolabeeren mit an Bord. Bei rechtzeitiger Einnahme von Vitamin C können die Folgen von Skorbut sogar zum Teil wieder gemildert und rückgängig gemacht werden.

Vitamin C im Lebensmittelbereich

Auch in Lebensmitteln wird Vitamin C eingesetzt, um diese über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. In der Zutatenliste ist es als E300 zu finden, die Derivate sind E301 und E302. Da es auch als Antioxidans wirkt, ist es gleichzeitig oft auch Farbstabilisator in einer Vielzahl von Lebensmittelzubereitungen. So verhindert es beispielweise das Braunwerden von geschnittenem Obst sowie das Verderben von Wurst.

Die stärkende Wirkung auf das Immunsystem sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden, eine wärmende heiße Zitrone, wirkt Wunder.

Vitamin C in der Kosmetik 

In der Kosmetik hat Vitamin C in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. So kam eine Vielzahl von Produkten mit Vitamin C und seinen Derivaten auf den Markt.

Die Wirkung und Intensität hängen stark von verschiedenen Faktoren ab. So hat jedes Derivat eine andere Freisetzungszeit im Körper, welche ebenfalls von der jeweiligen Grundlage (Emulsion, Wasser oder Gel) abhängt. Die verwendete Einsatzkonzentration sowie der pH-Wert spielen zusätzlich eine entscheidende Rolle. 

Allgemein betrachtet haben Vitamin C und seine Derivate neben der starken antioxidativen Wirkung noch viele weitere Vorteile auf die Haut.

Sie können:

  • Vor UV-induzierten Hautschäden schützen
  • Bei lichtgealterter Haut die Falten reduzieren
  • Hautbleichend wirken
  • Das Hautbild bei Unreinheiten und Akne verbessern
  • Die Hautreliefdichte erhöhen
  • Den Schweißgeruch reduzieren
  • Die Hautstruktur stärken à  Spannkraft verbessern
  • Kollagensynthese unterstützen

Du siehst Vitamin C hat nicht nur in Lebensmitteln gute Auswirkungen auf uns, sondern es kann auch in Kosmetikprodukten richtig viel.

In unseren VITAMIN C GLOW DROPS setzen wir Vitamin C Phosphat ein, da dies in der Formulierung stabiler und durch die verzögerte Umsetzung in Ascorbinsäure angenehmer für die Haut ist. In der Inhaltsstoffliste findest du es unter Sodium Ascorbyl Phosphate.

Teste gern einmal unsere neuen VITAMIN C GLOW DROPS aus und überzeuge dich vom neuen Strahlen deiner Haut!

Deine Verena Eckstein


Wissenschaftliche Literatur:

GdCh,  Datenblätter zur Bewertung der Wirksamkeit von Wirkstoffen in kosmetischen Mitteln – Vitamin C

FAQ Vitamin C, BfR, 1-7, (2026) Der Skorbut – eine heute vergessene Volkskrankheit, Heinz Flamm, Wien Med Wochenschr (2025) 175:75–97.

Von Seefahrern, Meerschweinchen und Citrusfrüchten, S. Streller, K. Roth, Chem. Unserer Zeit, 2009, 43, 38 – 54. 

Sodium ascorbyl phosphate shows in vitro and in vivo efficacy in the prevention and treatment of acne vulgaris, J. Klock et al., International Journal of Cosmetic Science, 2005, 27, 171–176.

The Roles of Vitamin C in Skin Health, Juliet M. Pullar et al., Nutrients 2017, 9, 866.

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